Lust auf Kolumnen die Spaß machen?

REZENSION

Die Ameisenzählung


Klappentext
Daniel Glattauer schreibt für die Tageszeitung „Der Standard“ regelmäßig Kolumnen über die unfreiwillige Komik des Lebens, 219 davon sind hier zusammengetragen. Darin reflektiert er z.B. über den Tourismus – „Das gute an der Halbpension ist jene Hälfte, die man sich spart“ – oder nimmt sich aktueller Probleme wie der „Maul- und Clownseuche“ an. Er erklärt uns den gastronomischen Konjunktiv, „Was hätten S’ denn wollen?“, und den Unterschied zwischen „heiter“ und „wolkenlos“. Kurzum, Glattauer gibt Antworten auf alle Fragen, die wir uns ohnehin nie gestellt hätten.


(Quelle und Link zum Buch)
http://www.amazon.de/Die-Ameisenz%C3%A4hlung-Kommentare-zum-Alltag/dp/3442467608

Cover
Das Cover ist interessant gemacht. Die Ameisen krabbeln über das gesamte Buch und es sieht sehr lustig aus. Allerdings finde ich die Farbe etwas "unschön".

Inhalt
Eigentlich sagt der Klappentext schon alles über das Buch aus. Es umfasst Daniel Glattauers Kolumnen, die er für die Wiener Tageszeitung "Der Standard" schrieb. Es geht in diesen texten um unser alltägliches Leben, welches er auf humorvolle Weise reflektiert.
Themen sind zum Beispiel Tourismus, Sprache, Dialekt, Charakter der Österreicher, Wien, Wetter, etc.
Mehr gibt es hierzu nicht zu sagen.

Meinung
Ein interessantes Buch von Daniel Glattaue. Ich habe von diesem Autor bereits "Gut gegen Nordwind", "Alle sieben Wellen" und "Ewig Dein" gelesen und war von jedem Buch bisher begeistert. Auch dieses Mal hat mich sein Schreibstil überzeugt, obwohl man merkt, dass diese Texte noch vor seinem großen Erfolg geschrieben wurden. Ich finde in den anderen Büchern merkt man, dass er sich verbessert hat. Die Kolumnen sind aber mit unheimlich viel Witz geschrieben und ich musste oft schmunzeln. Allerdings haben manche Geschichten weniger Witz und sind langweilig. Daher habe ich auch einen Stern abgezogen. Trotzdem hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen. Es ist allerdings kein Buch, dass man schnell durchlesen kann, denn man muss manchmal unterbrechen, sonst sind es zu viele Kolumnen auf einmal.

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