Rezension: Galgenmädchen

Galgenmädchen
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Gerstenberger Verlag bedanken, dafür, dass ich das Buch zum Rezensieren zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Inhalt
Antwerpen 1582. Die 14-jährige Beutelschneiderin Gitte Niemandstochter hat schon die Schlinge um den Hals, als sie in letzter Minute dem Galgen entkommt. Statt des sicheren Todes erwartet sie eine Seereise nach Sevilla, wo sie für den Prinzen von Oranien spionieren und die strategisch wertvollen Seekarten stehlen soll. Die Niederlande liegen mit Spanien im Krieg, und Gittes mysteriöse Herkunft als angebliche Bastardtochter eines spanischen Herzogs soll ihr bei ihrer Rolle als Spionin helfen. Tatsächlich schafft sie es in die Familie des Herzogs aufgenommen zu werden. Doch ihre Doppelrolle als Spionin und Tochter bringt sie zunehmend in Bedrängnis, umso mehr, als sie sich in einen Schützling des Herzogs verliebt ...

Meinung
Das Buch spielt in einer sehr interessanten Zeit. Da ich Spanisch studiere hat mich dieses Buch besonders interessiert, denn die spanische Geschichte wird groß thematisiert (auch die von Oranien). Ich fand Gittes Lebensweg sehr interessant und auch sie selbst sehr tapfer. Allerdings konnte ich viele ihrer Handlungen absolut nicht nachvollziehen. In Antwerpen(Anfang) fand ich das Buch leider spannender als während ihrer Zeit in Spanien. Wenn ich das Buch weggelegt habe, hatte ich nie das Bedürfnis weiter zu lesen. Es hat mich einfach nicht gefesselt. Sehr toll fand ich das Ende, es war emotional! Außerdem hat mir der Schreibstil sehr zugesagt. Man liest die knapp 500 Seite wirklich schnell. Wenn man alles Positives und Negatives  zusammenzählt reicht es für mich leider nicht für 5 Sterne. Ich gebe 4 (eigentlich 3,5) und bedane mich nochmal für die Leserunde und das Leseexemplar. Wer sich für Geschichte interessiert wird das Buch sicherlich mögen!

Bewertung:

♥♥♥♥(3,5/5)

 

Alle Infos zum Buch hier!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0